Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG)
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Der Vielseitigkeitssport ist die moderne Form des früheren Schutzhundesports,
der wiederum aus der Polizeidiensthundebewegung stammt.
A) Fährte
An die Hunde, welche hier Verwendung finden sollen, werden besondere Anforderungen gestellt. Sie müssen total gesund und triebhaft sein, selbstsicher und belastbar. Sie sollen temperamentvoll, unerschrocken und furchtlos sein. Sie sollen Wachtrieb, Härte, Apportiertrieb, Kraft und Ausdauer ihr Eigen nennen und nicht schussscheu sein. Kurz, ein gutes Wesen haben. Nicht alle Hunde sind für diese Ausbildung zum Vielseitigkeits-Hund geeignet. Schon seit mehr als hundert Jahren werden bestimmt Rassehunde als Gebrauchshunde gezüchtet. Auch bei Polizei, Zoll und anderen Behörden finden diese Hunderassen beim Dienst ihre Verwendung. |
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C) Schutzdienst Hund lernt ein bestimmtes Gebiet zu durchstöbern (Revieren). Hier hat sich eine Person ( Scheintäter) versteckt. Wenn der Hund diese findet, so soll er seinem Hundeführer durch Bellen anzeigen, dass er den Scheintäter gefunden hat. Er darf ihn nicht beißen, so lange dieser sich ruhig verhält. Erst wenn dieser einen Fluchtversuch unternimmt oder einen Angriff auf den Hund oder auf seinen Hundeführer unternimmt, muss der Hund durch Beißen die Handlung unterbinden. Steht der Scheintäter wieder still, so muss der Hund sofort ablassen. Alle diese drei Sparten sind in der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) zusammengefasst. Sie ist in verschiedene Schwierigkeitsgrade (Prüfungsstufen) eingeteilt. Unterscheidet VPG I, VPG II und VPG III. In der höchsten Stufe werden Kreis-, Landes- und Bundessieger-Prüfungen, ja sogar Weltmeisterschaften durchgeführt. Sie sehen, diese Ausbildung ist sehr kompliziert und schwierig. Da empfiehlt es sich schon mit seinem Hund früh anzufangen. Wenn der Welpe den Welpentreff durchlaufen hat und zum Junghund (4 Monate) wurde, beginnt mit 6 Monaten ( da hat er schon seine neuen Zähne) die spielerische aber konsequente Ausbildung. Man fängt aus dem Grund so früh an, weil wissenschaftlich beiwesen ist, dass das, was der Hund zwischen dem 4 und 12 Monaten lernt, entscheidend ist für die weitere Ausbildung. Hier wird praktisch der Grundstock gelegt. Natürlich werden die Ausbilder wachen, dass der Hund konditionsmäßig nicht überfordert wird. Keine Sprung- oder Kletterübungen, kein Gehen am Fahrrad. Diese Übungen sollten erst ab 12 Monaten beginnen um die Gesundheit des Hundes nicht zu gefährden.P.Münstermann |
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