Turnierhundesport (THS)

THS ist eine Sportart für die ganze Familie

Übungsleiter in der
Turnierhundesportabteilung


Ein Teil der Turnierhundesportgruppe des HSV Ludwigshafen - Friesenheim mit ihren Hunden



Andreas Wolsiffer



Claudia Erbach Schraml



Vierkampf, Geländelauf, Hindernislaufturniere und „CSC "-Wettkämpfe fordern aktive Bewegungsarbeit von Hundesportlern und Hunden.
Und das Schönste dabei ist, das es absolut keine Rolle spielt, ob der Hundeführer nun einen großen oder kleinen, einen Rasse- oder Mischlingshund an der Leine führt. Hier zählt allein das Mitmachen. Eine gerechte und an den Sportler angepasste Bewertung wird durch die Einteilung in verschiedene Altersklassen gewährt. Alle Disziplinen des Turnierhundesports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagungen ausgeführt werden können.


Unsere Übungsstunde findet

Mittwochs von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt.


Geländelauf

Mit dem Hund durch die Natur. Der Laufspaß zusammen mit dem Hund. Das Laufen zusammen mit dem Hund ist die natürlichste Sache der Welt. Es messen sich viele Hundesportler/innen bei Wettbewerben auf der 2.000- und 5.000-Meter Strecke. Der Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Endlich allein mit dem Hund in der freien Natur und endlich auch das Erlebnis des Sieges über die eigene Trägheit und des Kennenlernens der persönlichen Leistungsfähigkeit. Der ungestörten Natur, dem Wild und auch den Mitbürgern zuliebe sollte der Geländelauf immer mit dem angeleinten Hund ausgeführt werden. Und Spaß soll ja das Ganze machen.


Vierkampf

Der Vierkampf ist die Königsdisziplin vom THS.
Sie besteht aus: Unterordnung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernisbahn wobei die Laufdisziplin zwei mal auf Zeit gelaufen wird.


Unterordnung

Ohne Unterordnung läuft im Hundesport nichts, auch nicht im Vierkampf mit seinen unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Außer den zu bewertenden Gehorsamsübungen ist das perfekte Zusammenspiel des Teams Mensch/Hund bei diesem Wettkampf von entscheidender Bedeutung für die technisch saubere Ausführung der Übungen des Vierkampfes. Slalomlauf, Hürdenlauf und Hindernislauf verlangen von dem Hund, dass er auf jedes Wort, auf jede Geste seines Hundeführers blitzschnell reagiert. Es geht ja um Sekunden und um die Vermeidung von Fehlern bei den technischen Übungen.
Im Gehorsamsteil des Vierkampfes wird die Ausführung von Grundgehorsamsübungen verlangt, die der Hund schon bei der Basisausbildung kennen gelernt hat. Sie sind im Vierkampf in ein Ablaufschema gebunden. Leinenführigkeit und Freifolge im normalen und langsamen Schritt sowie im Laufschritt, die Sitz- und Platzübung mit Herankommen und Vorsitzen sind hierbei gefordert. Also Leistungen, die jeder Hund - gleich welcher Art - bei kompetenter Trainingsanleitung erfüllen kann. Übrigens: Mit dem Training für die Unterordnung ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung „Gehorsam für den Alltag" getan.


Hürdenlauf

Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Koordination. Die dritte Anforderung betrifft den Hund: Er muss trotz der ganzen Freude, die so ein schneller Hürdensprint bei ihm auslöst und ihn zum Vorausstürmen veranlasst, schön brav auf der Höhe seines Teamgefährten Mensch mitlaufen.
Hier dürfen die Sportler/innen die 50-Meter Strecke neben den Hürden laufen; die auch kleinwüchsiger Hund ohne Probleme schaffen.


Hindernisbahn

Acht in der Turnierordnung vorgegebene Hindernisse muss der Hund auf der 75 Meter langen Laufstrecke bewältigen, während der Hundeführer parallel zur Hindernisbahn mitläuft.
Da gilt es für den Hund als erstes Hindernis eine Hürde zu überspringen, dann eine Treppe (oder Schrägwand) zu überqueren, durch einen Tunnel zu laufen, einen 65 cm hoch aufgebauten Laufsteg zu passieren, einen Reifen zu durchspringen, einen Hoch-Weitsprung auszuführen und zu guter letzt nochmals eine Hürde zu überspringen.
Spannend wird es bei Wettkämpfen schon da durch, da für jedes ausgelassene Hindernis vier Strafsekunden der gelaufenen Zeit hinzugerechnet werden und bei einigen Hindernissen auch noch andere Fehler die Gesamtlaufzeit beeinflussen.
Da gilt es also gezielt und regelmäßig zu trainieren, um bei einem Wettkampf möglichst fehlerfrei die vorgeschriebenen zwei Durchgänge zu bewältigen.
Als Einzel Disziplin gibt es noch einen separat ausgeführte Hindernisbahn die sehr gut für ANFÄNGER geeignet ist.


CSC

Mit dem „CSC" (Combination Speed Cup) erfuhr der Turnierhundesport eine überaus attraktive Bereicherung.
Der „CSC" setzt sich aus den läuferischen Elementen des Vierkampfes (Hürden-, Slalom- und Hindernislauf) zusammen.
Der Geräteparcours ist in drei Sektionen aufgeteilt; für jedes der drei Mannschaftsmitglieder ist also eine Sektion zu durchlaufen.
Schnelle Wechsel sorgen bei diesem „Stafetten-Wettbewerb" für ein hohes Durchlauftempo.
Der „CSC" ist Action pur. Immer wieder begeistern sich die Zuschauer am gekonnten Zusammenspiel der Teams Mensch/Hund, das beim „CSC" von Technik und Taktik bestimmt ist.
Der „CSC" kann auch als Familienwettkampf bestritten werden.
Zwei weitere Spielarten des „CSC" ist der „Shorty" (Kurzbahn-„CSC" für Zweier Mannschaften) und „QSC" (Qualification Speed Cup = K.O.- Wettbewerb auf zwei baugleichen Geräteparcours).